PV-Rechner: Kostenrahmen, Förderung und Ertrag
Vier Angaben genügen für eine erste Einschätzung. Der Rechner verwendet nur veröffentlichte Zahlen und zeigt deshalb Spannen.
Was kostet Ihre Anlage, und was bleibt übrig?
Vier Angaben. Der Rechner arbeitet mit veröffentlichten Mittelwerten und zeigt deshalb Spannen, keine Angebotspreise.
Voreingestellt mit 25 Cent. Tragen Sie den Wert aus Ihrer Jahresabrechnung ein.
Anschaffung brutto, inklusive Umsatzsteuer
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- Kostenrahmen netto
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- EAG-Investitionszuschuss (wenn er zugeteilt wird)
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- Landesförderung
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- Nach Förderung
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- Stromertrag pro Jahr
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- Ersparnis durch Eigenverbrauch
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- Erlös aus der Einspeisung
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- Nutzen pro Jahr
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- Einfache Amortisation
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Grundlage: mittlere Systempreise 2024 (Markterhebung, exkl. USt.), Ertrag 900 bis 1.100 kWh je kWp, Eigenverbrauch 30 % ohne und 60 % mit Speicher, Einspeisung zum OeMAG-Marktpreis zwischen 5,720 und 8,997 ct/kWh. Ohne Wartung, Versicherung, Finanzierung und Alterung der Module. Das nächste Antragsfenster des Bundes läuft 08.10.2026 (17:00 Uhr) bis 22.10.2026 (23:59 Uhr).
Womit der Rechner arbeitet
Die Anschaffungskosten stammen aus der jährlichen Markterhebung für das Klimaschutzministerium. Erhoben wurden Mittelwerte für schlüsselfertige Anlagen: rund 1.551 €/kWp↗ bei 5 kWp und 1.336 €/kWp↗ bei 10 kWp, jeweils ohne Umsatzsteuer. Der Rechner spannt daraus einen Rahmen auf, weil ein konkretes Dach je nach Eindeckung, Statik und Zählerkasten darüber oder darunter liegt.
Auf den Nettobetrag kommen 20 %↗ Umsatzsteuer. Der Nullsteuersatz, mit dem viele Angebote aus 2024 gerechnet waren, gilt seit 01.01.2024 bis 31.03.2025↗ nicht mehr.
Warum die Förderung nicht als sicher eingeplant wird
Der Rechner zeigt den EAG-Zuschuss, weil er der Höhe nach feststeht: 150 €/kWp↗ bis 10 kWp und 140 €/kWp↗ darüber. Zugeteilt ist er damit nicht. In diesen Kategorien entscheidet Reihung nach Einreichzeitpunkt (Windhund-Prinzip)↗, und ein Fördercall ist in der Vergangenheit binnen Minuten ausgeschöpft gewesen. Wer eine Anlage nur unter der Bedingung bestellt, dass der Zuschuss kommt, sollte das im Vertrag festhalten.
Eine Landesförderung setzt der Rechner bewusst mit null an. Für ein normales Wohnhausdach hat 2026 kein Bundesland ein laufendes Programm, das wir auf einer amtlichen Seite gefunden haben. Tirol und das Burgenland fördern Speicher, aber nur als Nachrüstung an einer bestehenden Anlage.
Ertrag, Eigenverbrauch und der Rest
Für den Ertrag rechnet das Werkzeug mit ca. 900 bis 1.100 kWh pro Jahr↗ je kWp. Das ist der Wert des Branchenverbands für eine gut ausgerichtete Anlage. Ein verschattetes Nordwestdach erreicht ihn nicht.
Beim Eigenverbrauch folgt der Rechner der Förderbeschreibung des Landes Tirol: etwa 30 % ohne, etwa 60 % mit Speicher↗. Dieser Anteil ist der eigentliche Hebel, denn selbst verbrauchter Strom spart nicht nur die Energiekosten, sondern auch die Netzkosten und Steuern↗. Der Rest geht ins Netz und bringt den OeMAG-Marktpreis, der 2026 zwischen 5,720 ct/kWh↗ und 8,997 ct/kWh↗ geschwankt hat.
Was der Rechner nicht kann
- Er kennt Ihr Dach nicht: Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Zustand der Eindeckung ändern das Ergebnis.
- Er rechnet ohne Wartung, Versicherung, Zinsen und ohne die jährliche Alterung der Module.
- Er ersetzt kein Angebot. Für belastbare Zahlen brauchen Sie zwei oder drei, mit gleicher Anlagengröße.